Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsbrezel

Neujahrsbrezel

Ein alter Brauch und auch ich liebe ihn. Am ersten Tag im neuen Jahr gibt es bei uns eine ofenfrische Brezel. So groß wie der ganze Backofen. Herrlich weich und einfach lecker. Manchmal gibt es sie schon zum Frühstück aber spätestens zum Kaffee muß sie fertig sein!
Es ist ein herrlicher Duft, der den Raum erfüllt und ein wohliges Gefühl in ein so frisches Gebäck zu beißen. Alle sitzen noch einmal zusammen und genießen. Ein bißchen Geborgenheit, nochmal tief durchatmen bevor uns der Alltag wieder hat. Gelebte Traditionen sind einfach etwas Schönes! So wird auch gerne eine Neujahrsbrezel verschenkt. Sie ist ein ursprüngliches Zeichen von Verbundenheit. Also mit Menschen, denen man sich verbunden fühlt und soll vor Krankheit, Unglück und Hunger schützen sowie Glück und Gesundheit bringen. Ich werde morgen eine große Neujahrsbrezel mit ins Geschäft bringen. 
Es darf sich jeder ein Stück abreißen und nach Herzenslust belegen. Sei es mit Butter, Marmelade, Nutella oder auch pur!
Traditionell ist sie nur leicht gesüßt, so wie in meinem Rezept
Wer sie richtig süß mag, sollte die Zuckerangabe verdoppeln.

Auch in diesem Jahr wird es traditionelle Rezepte geben. So wie auch schon in der Vergangenheit! Dennoch wird auch einiges Neues dazu kommen. Was alles kommen wird? Da bin ich noch selbst in der Planung. Ihr dürft gespannt sein!

Jetzt teile ich erst einmal diese Neujahrsbrezel mit Euch.
Bis bald
Eure Silke

Samstag, 31. Dezember 2016

Remoulade (Basis)

Remoulade (Basis)

Eine selbstgemachte Remoulade ist immer etwas leckeres.
Sie dient bei mir als Basis für viele verschiedene Dips, die ich zu Raclette, Fondue, Steaks, Fisch oder einer Gemüseplatte reiche. Ihr könnt sie gut vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Doch nicht all zu lange! Denn sie besteht aus rohen Eiern und Eurer Gesundheit zu Liebe, bitte nicht länger als 2-3 Tage. Und wenn wir schon dabei sind, achtet auf die Qualität der Eier! Nur ganz frische Eier kommen hier in die Remoulade! Aber wenn tatsächlich etwas übrig bleibt, so schmeckt sie auch am nächsten Tag auf einer Scheibe Brot mit Schinken oder kalten Braten (statt Butter)! Super lecker, das kann ich Euch nur empfehlen. Bei uns gibt es sie auch als Basis auf einem Brötchen mit gekochtem Ei oder Lachs...
Ihr seht, die Einsatzmöglichkeiten sind sooo vielfältig.


Hier jetzt aber die Rezeptdetails:


250ml Rapsöl
2 Eigelb
2 Eier (hart gekocht)
2 Essiggurken
1 TL Senf
1 TL.Weißweinessig
1 TL Zitronensaft
1-2 EL Schmand
1 Handvoll Petersilie und / oder Schnittlauch
Salz / Pfeffer / Paprika



Video zur Herstellung

Eigelb zusammen mit Senf, Zitronensaft und Essig gut durchrühren ( mind. 3 Minuten), es sollten sich kleine Bläschen gebildet haben dann in einem dünnen Strahl etwas Öl zugeben und alles zu einer homogenen Masse aufschlagen. Erst dann wieder etwas Öl zufügen, das Ganze zu lange wiederholen bis das ganze Öl verarbeitet ist.
Jetzt habt Ihr eine Majonaise! Essiggurken und Petersilie / Schnittlauch, sehr, sehr fein schneiden bzw. hacken. Die hart gekochen Eier evtl. auch sehr fein hacken oder durch ein Haarsieb drücken.
Alles unter die Majonaise geben und nun noch den Schmand zugeben. Soviel, bis Ihr die gewünschte Konsistenz habt.
Mit Salz, Pfeffer, Paprika abschmecken fertig!


Variationen:

  • Statt Gewürzgurken, klein geschnittene Kapern.
  • Für die Schärfe etwas Merrettich dazu fügen.
  • Mit Tomatenmark und Paprika bekommt Ihr ne rote Remoulade. (wer mag auch klein geschnittenes Tomatenfilet, dann wird es schön fruchtig)
  • Mit Wasabi wird sie asiatisch und etwas scharf.
  • Mit kleingenittener Ananas wird es fruchtig (toll zu Fleisch!)

Freitag, 23. Dezember 2016

Resteverwertung: Tannenbäumchen aus Baiser

Resteverwertung: Tannenbäumchen aus Baiser




Wer kennt das nicht? Man ist am Plätzchen backen und schwupp die wupp hat man zwei oder drei Eiweiß übring. Doch immer nur Makronen daraus zu backen ist einfach langweilig. Also warum nicht etwas originelles daraus backen? Aber was? Tannenbäumchen aus Baiser! Das ist doch mal eine gute Idee! Die gehären zu Weihnachten und machen sich auch toll als essbare Tischdeko!


Alles was man dazu braucht ist:


2 Eiweiß (ca. 60-70 Gramm) 
je 50 gr Zucker / Puderzucker
1 Prise Salz
1/2 TL. Zitrone oder hellen Essig
und grüne Farbe ich nutze Wilton - L I N K -
 

- (Teil1) Video zur Herstellung

- (Teil2)Herstellung der Marmorierten Tannenbäumchen

als erstes das Eiweiß mit Salz und der Zitrone schön steif schlagen, das kann gut 3-5 Minuten dauern. Ich mache das mit meiner Küchenmaschine. Anschliesend den Zucker / Puderzucker hinzufügen und auf Wunsch auch noch ein Aroma und dann etwas von der gewünschten Farbe.
Vorsicht: die Wiltonfarben sind sehr ergiebig! Als am besten mit einer Messerspitze voll anfangen!

Nun die fertige Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und  auf ein mit Backpapier belegtem Backblech kleine Tannenbäumchen spritzen. Wie das funktioniert, seht Ihr im Video. Mit Dekoperlen belegen. Anschliessend auf Mittlerer Ebene im Backofen bei 80-100 Grad für 1,5-2 Stunden trocknen lassen.

Vorsicht, kein Heizluft im Backofen einstellen! Sonst bekommt die lockere Masse eine Schieflage und evtl. Risse!

Fertig!
 
Temperatur: 80-100 Gread Ober-/Unterhitze
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Backzeit 1,5 - 2 Stunden